Figur 1
Figur 2
Das erteilte Patent auf die "Zeppelin - Tragzelle“ betrifft folgende Neuerungen:
Beschreibung der Technik:
Auf einer trommelartigen Vorrichtung sind Längsträger montiert, die im vorher berechneten Abstand zueinander, auf der Trommel, in Längsrichtung, verschiebbar angeordnet sind. (s.Fig 1)
Ähnlich wie man üblicherweise eine Feder oder Spirale wickelt, wird in der gewünschten Größenordnung ein Spezialprofil durch einen so genannten "Montagebock", der in dreh - und Längsrichtung verschiebbar auf der Langsachse montiert ist, geführt. Die Fixierung des "Spiralprofiles" mit dem entsprechenden Längsträger, ergibt ein stabiles Zeppelin - Gerüst. (s. Zeichnung Fig. 2)
Die computergesteuerte Anlage kann die äußere Form, einschließlich der vorderen und hinteren Verjüngung, kontinuierlich in einem Arbeitsgang herstellen. Die Endkappen (vorn und hinten) werden außerhalb der Anlage gefertigt und im Zusammenhang mit dem Aufziehen der Außenhaut montiert.
Vorrichtung zur Herstellung des "Zeppelin - Gerüstes"
Die Außenhaut (Hülle), die den äußeren Abschluss der Tragzelle bildet, wird folgendermaßen aufgebracht. Im vorderen Bereich ist die fertig geklebte und genau mit einem Materialvorrat dimensionierte Hülle aufgezogen. An dieser Stelle ist das Gerüst bereits fertig montiert, so dass die Außenhaut im kontinuierlichen Vorschub mitgenommen und auf die Zelle aufgezogen werden kann. Die Verbindung der Hülle mit dem Gerüst erfolgt durch spezielle Halterungen im Bereich der Längsstäbe. Es ist auch möglich, anstelle einzelner Abstandshalter, ein durchgehendes Führungsprofil im Bereich der Längsträger einzubauen,. das mit dem entsprechenden Gegenprofil der Außenhülle ein kontinuierliches Aufziehen der vorgefertigten Außenhaut ermöglicht.
Diese bis jetzt beschriebene Technik wurde durch ein zweites Patent wesentlich vervollständigt, so dass man jetzt die "Traggerüst - Zelle " in jeder gewünschten Abmessung (Länge und Querschnitt) vollautomatisch ohne Trommel herstellen kann. s.Fig. 2 Technische Beschreibung - Patenterweiterung.
Im Zusammenhang mit der Beförderung von Passagieren und dem Transport von Lasten, bevorzugt sperrige Güter, wurde folgende Technik entwickelt :
Durch den Aufbau des Innengerüstes mit der Spirale steht der Innenraum dem beliebigen Einbau von Ballonets zur Verfügung. Über Seile oder Schienen lassen sich die aus leichten Kunststoffbahnen mit Einhängeösen versehenen Luftzellen (Ballonets) so in Längsrichtung verschieben, dass sie praktisch jede gewünschte Position während des Fluges einnehmen können. Diese Möglichkeit trägt wesentlich zur Trimmung und damit zur Sicherheit des Fluges bei.
Die klassische runde Form der Zeppeline wird durch eine ovale Außenform (s.Aufnahme) ergänzt. Eine solche Form entspricht mehr dem Querschnitt des Profiles einer Tragfläche und hat demzufolge einen besseren Auftrieb, der bei großen und schweren Lasten vorteilhaft ist.
Ich habe diesen Querschnitt für meine Modelle gewählt. Mit der vorgestellten Technik kann natürlich auch jede andere Außenform hergestellt werden.
Modellreihe "Zeppelin 2000"
Der "Zeppelin 2000" wird durch folgende Merkmale und Neuerungen bestimmt:
Die Tragzelle ist entsprechend ihrer Größe mit mehreren schwenkbaren Triebwerken ausgestattet. Zusätzlich zu den seitlichen Triebwerken ist am Bug und Heck jeweils ein allseitig schwenkbares Triebwerk vorgesehen. Es wird dadurch eine bessere Manövrierfähigkeit erreicht.
Der Antrieb ist umweltfreundlich über Solar - und Wasserstoff- Technik vorgesehen.
Nach dem Befüllen der Zellen mit Helium bzw. mit Luft (Ballonet) erhält man ein stabiles Zeppelin – Gerüst, das allen Anforderungen des Flugbetriebes gewachsen ist. Die vorvorhandene Flexibilität der Konstruktion ist erwünscht und für alle Flugmanöver wichtig, da sie bei den verschiedensten Belastungen die entstehenden Kräfte aufnehmen und verteilen kann.
"Zeppelin 2000" mit Passagier - oder Lasten - Transport-Kabine.
Die bisher bekannten Zeppelin Konstruktionen werden durch ein neues Herstellungsverfahren erweitert. Wie beschrieben, zeichnet sich der Aufbau durch eine rationelle Bauweise, geringe Materialkosten und geringen Arbeitsaufwand aus. Das Preis - Leistungsverhältnis ist sehr gut, so dass der bisher unwirtschaftliche Zeppelinbau in eine Phase ernstzunehmender Konkurrenz zu anderen Transportmöglichkeiten tritt.
Mit der Konstruktion der beschriebenen Tragzelle ist es gelungen, das Fundament des Zeppelinbaues aus dem Jahre 1900 mit den Erfahrungen und der technischen Entwicklung unserer Zeit zu verbinden.
LUFTSCHIFF – TRANSPORTSYSTEM "LTS"
Der "Zeppelin 2000" verfügt hinsichtlich seiner Einsatzmöglichkeiten über weitere Neuerungen. Das Cockpit und die Fahrgastkabine, die sog. Gondel, sind derart gestaltet, dass der vordere Teil (Cockpit) fest mit der Konstruktion der Tragzelle verbunden ist, während der hintere Teil, die Fahrgastkabine, über Führungen in die vorhandenen Schienen an der Unterseite der Tragzelle, verschiebbar eingeführt werden kann und somit mit dem Cockpit zu einer Einheit wird. Es besteht so die Möglichkeit, je nach Einsatzgebiet, eine Fahrgastzelle, eine Lastentransportzelle, ein Laboratorium oder Messzellen und verschiedene Haltevorrichtungen für Container, sperrige Spezialtransporte usw., über die vorhandenen Führungsschienen mit der Tragzelle zu verbinden
Durch diese Möglichkeit ist ein rationeller Einsatz gewährleistet, denn ein Zeppelin ist nur in der Luft wirtschaftlich einzusetzen.
Modell "Zeppelin 2000 - T" (TOURIST)
Mit der Vorstellung des Modells "Zeppelin 2000 T" (Tourist) möchte ich ein Beispiel dafür geben, welche Möglichkeiten die neu entwickelte Technik zur Herstellung einer Zeppelin - Tragzelle bietet und darüber hinaus besondere Vorteile und Eigenschaften der Zeppelin - Konstruktion beschreiben.
Beim Betrachten der Aufnahmen fällt auf, dass das beschriebene Modell keine sog. Gondel besitzt und dass große Fenster in der Gürtellinie des Aufbaues eingebaut sind. Der Skelett - Aufbau (Zeppelin - Gerüst) macht es möglich, dass der Innenausbau an beliebiger Stelle vorgesehen werden kann.
Das gezeigte Modell ist gewissermaßen ein "Traumschiff der Lüfte", ein Luxusliner mit allen komfortablen Möglichkeiten des Reisens. Die Anordnung der Panoramafenster in der Mitte des Zeppelinaufbaues verspricht ganz hervorragende Sichtverhältnisse. Je nach Größe des Modells sind großzügige Raumverhältnisse vorprogrammiert, die in der Vielfalt der Verwendungsmöglichkeiten keine Wünsche offen lassen.
Wie bereits erwähnt, ist die gesamte Serie "Zeppelin 2000" für Interkontinentalflüge ausgelegt, so dass neben den speziellen Aussichtsräumen natürlich auch Schlafräume erforderlich sind. Die Anordnung dieses Traktes, wie auch die Sanitärbereiche und die Bewirtschaftung, sind vorwiegend im Inneren des Aufbaues vorgesehen. Längeres Reisen macht auch zusätzlichen Komfort erforderlich, wofür weitere Räume zur Verfügung stehen. Für Geschäftsreisende sind selbstverständlich besondere Arbeitsbereiche mit modernster Ausstattung vorhanden.
Das Reisen mit dem "Zeppelin 2000 T" wird zu einem ganz besonderen Höhepunkt. In Zukunft wird nicht Geschwindigkeit der Magnet des Reisens sein, sondern Komfort, Luxus und Bequemlichkeit. Reisen mit dem "Zeppelin" soll wieder zum Erlebnis werden, eine schöpferische Ruhepause auf dem Weg von A nach B.
Modell "Zeppelin2000-LT" der Lastentransporter.
Auch bei diesem Modell ist keine sog. Gondel vorhanden. Der gesamte Boden ist eine Fläche. Die Besonderheit der Konstruktion macht es möglich, dass die Lasten durch spezielle Hebevorrichtungen in eine sog. Ladeluke eingefahren werden können. Die Bodenöffnung lässt sich durch eine automatische Schiebevorrichtung verschließen.
Für sperrige Güter sind am gesamten Boden Halte - und Hebevorrichtungen vorgesehen, die Transportlängen, ( je nach Modell ) bis zu 100 m zulassen. Entscheidend ist die Baugröße des Zeppelins hinsichtlich seiner Tragfähigkeit und seiner Ausmaße.
Die schwenkbaren Triebwerke machen es beim Start möglich, den Zeppelin im Zustand schwerer als Luft, nach oben zu ziehen und beim Landevorgang abzubremsen. Deshalb wird auch die Fortbewegung eines Luftschiffes der heutigen Generation als " fliegen " und nicht als " fahren " bezeichnet.
Da die Landung eines Luftschiffes bei ungünstigen Witterungsverhältnissen das schwierigste Steuermanöver darstellt, wurden bei der beschriebenen Ausführung folgende Vorkehrungen für eine bessere Manövrierfähigkeit getroffen. Zusätzlich zu den seitlichen Triebwerken an den Längsseiten sind noch am Bug und Heck jeweils ein nach allen Seiten schwenkbares Triebwerk vorgesehen. Der Vorteil dieser Anordnung ist offensichtlich. Bei der Landung oder während des Fluges ist es durch den Einsatz von mindestens sechs verstellbaren Triebwerken möglich, jede gewünschte Flugsituation einzuleiten, wie z.B. wenden auf der Stelle oder direkter Seitwärtsflug. Nach oben und unten gilt das Gleiche. .
Es wird so die Voraussetzung geschaffen, bei geeigneten Witterungsverhältnissen eine zeit befristete Landung, auch ohne Ankermast oder besondere Vorrichtungen, zum Ein - oder Aussteigen von Passagieren und dem Verladevorgang von Lasten , durchzuführen.
Für das Landen mit schweren und sperrigen Lasten sind folgende Vorkehrungen vorgesehen. Vor, bzw. während des Endladevorganges werden Speichertanks mit Wasser geflutet, bzw. andere Gewichtsausgleichsmaßnahmen eingeleitet, so dass der Zeppelin nach Absetzen der Last, immer schwerer als Luft ist und seinen Flug in kürzester Zeit fortsetzen kann. .
Durch die beschriebene Technik ist der „Zeppelin 2000 – LT“ in der Lage fast jeden Transport wirtschaftlich, schnell und sicher nach jedem Punkt der Erde durchzuführen.
Ergänzend zu den "Zeppelin 2000 - Modellen" möchte ich ein weiteres " Luftschiff - Transport - System" vorstellen.
mit
LUFTSCHIFF - TRANSPORTSYSTEM "LTS"
Um weiteren Anforderungen und den verschiedensten Aufgaben eines Luftschiffes gerecht zu werden, stelle ich nachfolgend die Entwicklung des sog ."TWIN - ZEPP" mit dem Luftschiff - Transportsystem "LTS" vor.
Aus meiner Beschreibung ist zu entnehmen, dass es sich bei der Vorstellung um ein völlig neues Luftfahrzeug handelt, das in seiner Technik und Eigenschaften ganz auf die Zukunft abgestimmt ist.
Die Transporteinheit und zwei Tragzellen ergeben den so genannten:
"TWIN - ZEPP"
EINIGE Schwerpunkte:
1. Vollkommen neue Technik in der Herstellung (s. Zeppelin 2000) und daher für Interkontinentalflüge entwickelt.
2. Variable Transportmöglichkeiten für Passagier - und Lasten - Transportzellen. Daher besonders wirtschaftlicher Einsatz möglich-
.
3. Lastentransporte sind durch besondere Technik, speziell für sperrige und große Lasten vorgesehen.
4. Besondere Sicherheit und Manövrierfähigkeit durch die neuartige Gesamtkonstruktion der kompakten Bauweise
des "TWIN - ZEPP".
5. Durch die einschiebbaren Transportbehälter ergibt sich eine Vielseitigkeit der Einsätze, wie sie im gesamten
Betrieb mit Luftschiffen noch nie erreicht wurde. Es werden so Möglichkeiten der Lufttransport - Beförderung
eingeleitet, die den einschlägigen Luftverkehr, ohne Zweifel positiv beeinflussen werden.
6. Der "TWIN - ZEPP " ist ein Containerfahrzeug der Lüfte.
7. Der ganze Betrieb ist umweltfreundlich über Solarzellen und Wasserstoff - Technik vorgesehen .
Der "TWIN - ZEPP" BESTEHT AUS 3 HAUPTGRUPPEN :
1. Die Transporteinheit (Mittelteil)
2. Die mit Gas gefüllten Tragzellen (Technik s. Zeppelin.2000)
3. Die Verbindung von Transporteinheit und Tragzellen ( 1 + 2 ) und deren Einsatzmög-
lichkeiten zu einem geschlossenen Systrem, dem
:
"LTS"
1. DIE TRANSPORTEINHEIT:
Die Transporteinheit ist der Hauptteil des "TWIN - ZEPP". Sie verbindet die beiden Tragzellen miteinander und enthält die gesamte Technik, die für den Flugbetrieb erforderlich ist.
Für den Hauptantrieb sind im oberen Bereich der Transporteinheit 3 schwenkbare Triebwerke vorgesehen, die es ermöglichen, dass sich der "TWIN - ZEPP" in jede Richtung steuern lässt .
Im vorderen Bereich befindet sich der Führerstand (Cockpit) für 2 Piloten. Von hier aus werden alle Bewegungen und technische Funktionen geleitet,. Es ist die Kommando - Zentrale. Fahrgestell und Stoß gedämpfte Räder sind schwenkbar ausgerüstet, damit sie bei der Landung am Ankermast oder anderen Vorrichtungen dem Winddruck nachgeben können.
Je nach Einsatz des "TWIN - ZEPP" sind Passagier- oder Transportzellen vorgesehen. Letztere können für Lasten jeder Art, in Abhängigkeit zur Größe der eingesetzten Tragzellen, eingerichtet werden. Die Transportzellen werden von einem Spezialfahrzeug angeliefert, in die vorgesehene Halterung (Schienen) der Transporteinheit eingeschoben und verankert.
2. Die Tragzellen:
Die Tragzellen ähneln äußerlich einem Zeppelin. Ihr fehlen jedoch die üblichen, technischen Einrichtungen, im wesentlichen das Cockpit. Sie sind praktisch nur aufgeblasene Gaszellen mit Innengerüst und Triebwerken, also nur Tragzellen.
Entsprechend der Größe (Länge und Durchmesser) der Tragzelle kann es erforderlich sein, zur Stabilisierung, besonders im Bereich großer Belastung, Querverbindungen in Form von Verstrebungen oder gespannten Seilen einzubauen.
Die Querverbindung zwischen den Tragzellen im Bug- und Heckbereich wird durch eine beiderseits ausfahrbare Verstrebung erreicht. .
3. Der "TWIN - ZEPP":
Das Luftschiff - Transportsystem "LTS" vereint alle Bereiche zu einer Einheit, dem Luftschiff mit zwei Tragzellen, dem "TWIN - ZEPP". Es besteht so die Möglichkeit, je nach Einsatzgebiet eine Passagierzelle, eine Lastentransportzelle, ein Laboratorium, Messzellen und vieles mehr in die Betriebseinheit einzuschieben. Der "TWIN-ZEPP" ist ein Containerfahrzeug der Lüfte, mit allen Möglichkeiten des Transportes. Zu dem speziellen Einsatz des "TWIN - ZEPP" für Beobachtungs - Mess - und Forschungsaufgaben ist die beschriebene Konstruktion, mit der Transporteinheit in der Mitte der Tragzellen, besonders geeignet. Es ist so möglich, durch große Schiebedächer oder eine zusätzlich ausfahrbare Plattform eine vollkommen freie Sicht für Forschung und Beobachtungen jeder Art, auch nach oben, zu ermöglichen.
Eine besonders beachtenswerte Eigenschaft der beschriebenen Möglichkeiten ist die, dass für Spezialaufgaben, speziell Forschung und Beobachtung, eigene Laboratorien in Form von Containern bereitgestellt werden können. Eine Verbindung mit dem "TWIN - ZEPP" ist nur für die Durchführung bestimmter Aufgaben erforderlich, ansonsten steht das Laboratorium für die Forschungsarbeiten am Boden zur Verfügung. Diese Möglichkeit ist auch für das Grundmodell "Zeppelin 2000" vorgesehen.
Durch leasen oder mieten des "TWIN - ZEPP" oder des "ZEPP -2000" sinken die Betriebskosten auf ein Minimum des Machbaren. Die Passagierzelle kann ausgebaut und durch eine bereits komplett beladene Lasten- transportzelle ersetzt werden. Die Lastenverteilung wird vorher durch einen Computer berechnet, so dass der "TWIN - -ZEPP" in kürzester Zeit wieder starten kann.
Es wird so die Möglichkeit für einen rationeller Einsatz gewährleistet, denn ein Luftschiff ist nur in der Luft wirtschaftlich einzusetzen.
Durch die drei schwenkbaren Triebwerke in dem Bereich der Transporteinheit ist es möglich, den "TWIN - ZEPP" im Zustand schwerer als Luft, beim Start nach oben zu ziehen und beim Landevorgang abzubremsen. Da die Landung eines Luftschiffes bei ungünstigen Witterungsverhältnissen das schwierigste Steuermanöver darstellt, wurden bei der beschriebenen Ausführung des "TWIN - ZEPP" folgende Vorkehrungen für eine bessere Manövrierfähigkeit getroffen. Zusätzlich zu den drei schwenkbaren Triebwerken im Mittelteil, sind am Bug und Heck der Zellen noch weitere nach allen Seiten schwenkbare Triebwerke vorgesehen. Der Vorteil dieser Anordnung ist offensichtlich. Bei der Landung oder während des Fluges des "TWIN - ZEPP" ist es durch den Einsatz von zusätzlich vier verstellbaren Triebwerken im äußersten Bereich (vorn und hinten) möglich, jede gewünschte Flugsituation einzuleiten, wie z.B. wenden auf der Stelle oder direkter Seitwärtsflug. Es wird so die Voraussetzung geschaffen, eine zeit befristete Landung, auch ohne Ankermast oder besondere Vorkehrungen durchzuführen.
Ist z.B. ein Passagierflug beendet, so ist es ohne großen Zeitaufwand möglich, durch Wechsel der Zellen, (Transport – od. Spezialzelle) den "TWIN - ZEPP" oder "Zeppelin- 2000" mit neuem Ziel starten zu lassen.
Der "TWIN - ZEPP" ist durch seine technische Ausrüstung flexibel einsetzbar und macht "Einsatz nach Maß" möglich. Durch die relativ kurze Ausführung, je nach Modell und Triebwerkbestückung, ist eine gute Manövrierfähigkeit bei hoher Nutzlast gewährleistet.
Es wird so die Möglichkeit erreicht, fast jeden Transport wirtschaftlich, schnell und sicher an jeden Punkt der Erde durchzuführen
Der Antrieb ist, wie auch bei allen anderen Modellen, umweltfreundlich über Solar und Wasserstofftechnik vorgesehen.
Ein Blick in die Zukunft der Luftschiff - und Zeppelin Entwicklung.
Lassen Sie mich abschließend noch einen Blick in die Zukunft der Zeppelin-Entwicklung werfen, so wie ich sie sehe. (Bericht aus dem Jahr 2001) Zum besseren Verständnis des Nachtrages 2003.
Wenn Sie in den vergangenen Jahren die vielen Zeitungsberichte, Aufnahmen und Filme über Luftschiffe verfolgt haben, werden Sie feststellen, dass die Zukunft bereits begonnen hat. Ohne Zweifel hat Klaus Hagenlocher mit Team von der Fa. Luftschifftechnik GmbH Friedrichshafen den Stein ins Rollen oder besser gesagt, das erste Luftschiff mit "Neuer Technik" erfolgreich in die Luft gebracht.
Bei einer weiteren, allgemein bekannten Neuentwicklung, handelt es sich um einen wahren Luftschiffriesen, ein Luftschiff von 260 m. Länge und 65 m Durchmesser. Ein Kirchturm mit Wetterhahn soll im Inneren des "CargoLifter" Platz haben . Die Besonderheit liegt, nach Prof. Kröplin darin, dass nicht gelandet wird. Der Lastenträger schwebt immer in der Luft und arbeitet wie ein fliegender Kran. Dieses Monstrum ist für schwerste Lasten gedacht und wird ausschließlich für Spezialtransporte eingesetzt.
In der Zwischenzeit sind den vielen Ankündigungen Tatsachen gefolgt. So wurde in Friedrichshafen schon der zweite "Zeppelin NT" fertig gestellt und seiner Bestimmung übergeben.
In Brand bei Berlin wurde eine gigantische Luftschiffhalle für den "CargoLifter" gebaut und feierlich eingeweiht. Mit der Fertigung der Luftschiffhülle soll in diesen Tagen begonnen werden.
Man kann also sagen, es ist einiges in Bewegung. Nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland befinden sich große und allergrößte Projekte dieser Art in der Planung bzw. im Versuchsstadium. Die Briten wollen den "Luftkampf" mit dem "CargoLifter" aufnehmen. Der britische Konstrukteur Roger Munk plant ein Transportluftschiff für Passagiere und Lasten bis zu 1000 Tonnen. Mit 307 m Länge und 77m Durchmesser würde der Luftgigant die Transportkapazität des "CargoLifters" um das Sechsfache überschreiten. Die Amerikaner wollen einen walfischartigen Koloss von 245 m Länge, 76m Breite und 65 m Höhe bauen, der 500 Tonnen aufnehmen kann. Die Firma "Rigist Airship Design“ arbeitet an einem Starrluftschiff mit gleicher Technik wie die "Hindenburg".. In den kommenden 20 Jahren ist der Bau von mindestens 1000 Starrluftschiffen vorgesehen. Als Ergänzung noch ein Nachtrag der Veröffentlichungen: Ein amerikanischer Ingenieur hat ein Luftschiff entwickelt, das wie ein stattliches Segelschiff aussieht. Es hat 2 Masten und ein offenes Sonnendeck für die Passagiere. Eine weitere Zukunftsversion, die sich noch auf dem Reißbrett befindet, ist eine Neuentwicklung des Berliner Luftfahrtexperten Prof. Jurgen Thorbeck und Team. "Der schwebende Wal", ein Gigant der Lüfte mit ca. 285 m. Länge, einer Breite von ca. 213 m. ü.A. und einer Höhe von 52 m, einschließlich von 3 Stockwerken für 400 Passagiere.
Der gesamte Bedarf an Luftschiffen für die verschiedensten Einsatzgebiete wird mit 1000 Stück angegeben. Soweit die Veröffentlichungen der Zeitungen - ohne Kommentar.
Übrigens, ich persönlich bin nicht geblendet von diesen Dimensionen und Zukunftsaussichten, aber Ich bin überzeugt, dass die Luftschiff - und Zeppelinentwicklung eine große Zukunft hat.
Ganz gleich wer, wie und wo weltweit an dem Luftschiffbau arbeitet ist ein Pionier für den Fortschritt. Ich erhoffe eine große Zukunft, die eigentlich schon durch die Umweltfreundlichkeit der gesamten "Luftschiff – Palette" und dem weltweiten Bedarf vorprogrammiert ist.
Mit meiner Vorstellung, der Entwicklung "Zeppelin 2000" und versch. anderen Modellen, denen allen die gleiche Technik zugrunde liegt, bin ich von folgenden Überlegungen ausgegangen. Wie eingangs ausgeführt, ist der Zeppelin (starres Gerippe) auch heute noch die sicherste Konstruktion für ein Luftschiff. In verschiedenen Veröffentlichungen wird davon ausgegangen, dass diese Technik aus Gründen des zu aufwändigen – und zu teueren Aufbaues nicht mehr durchführbar ist. Soweit mir bekannt ist, gehen sämtliche geplanten Neuentwicklungen von dieser Annahme aus. Sie bevorzugen eine unstarre oder halbstarre Ausführung, die meines Wissens allerdings bis heute, trotz gigantischer Planungen weltweit, in keinem einzigen Fall in dieser Größenordnung und mit diesen Leistungsdaten durchgeführt wurden und sich bewährt haben.
Was vor ca. 60 Jahren möglich war und einen einzigartigen Siegeszug in der Luftschiff Geschichte eingeleitet hat, sollte auch heute noch machbar sein. Für mich war dieser Tatbestand jedenfalls eine Herausforderung. Ich habe mich in meinen bisherigen Ausführungen bemüht meine Arbeiten vorzustellen, als Grundlage für Ihre eigene Beurteilung.
Zwangsläufig wird man erkennen müssen, dass zu der ständig zunehmenden Umweltverschmutzung durch Industrie, Fahrzeuge und den rapid zunehmenden Luftverkehr, (Billigflüge) Alternativen dringend notwendig sind. Dabei ist das Fliegen mit dem Zeppelin nicht etwa eine Notlösung, sondern eine zeitgemäße Herausforderung. Man wird erkennen müssen, dass im Zeitalter des Computers und des Handys der Begriff " Schnelligkeit" ganz andere Dimensionen angenommen hat, die nicht unbedingt mit der schnellen Fortbewegung des Menschen, mit den üblichen Fortbewegungsmitteln zu tun haben. Man muss nicht überall selbst präsent sein, wenn es die Technik möglich macht, in Sekundenschnelle überall dort Verbindung herzustellen, wo wir Menschen erreichen wollen und das weltweit. ( Internet - Konferenzen )
In Zukunft wird nicht Geschwindigkeit der Magnet des Reisens sein, sondern Komfort, Luxus und Bequemlichkeit. Reisen mit dem Zeppelin soll wieder zum Erlebnis werden, eine schöpferische Ruhepause auf dem Weg von A nach B.
Aber urteilen Sie selbst. Ich bin überzeugt, Sie werden sich für eine Reise mit dem Zeppelin entscheiden.
Meine gesamte Entwicklung im Zusammenhang mit dem "Zeppelin- 2000" und dem "TWIN - ZEPP" wäre reine Makulatur, wenn ich nicht davon ausgehen würde, dass meine Vorstellung von der Verwirklichung dieser Idee, realitätsbezogen ist. Trotz aller Begeisterungsfähigkeit weiß ich natürlich, dass bis dahin noch ein weiter Weg ist.
Rudolf Küchler
2001
Nachtrag:
Die jüngsten Ereignisse der Luftschiffentwicklung veranlassen mich, anschließend an meinen Bericht "Blick in die Zukunft" aus dem Jahre 2001, folgenden Nachtrag anzuschließen.
Wie anfangs schon erwähnt, hat die Zukunft bereits begonnen, aber auch schon ihre ersten Opfer zu verzeichnen.
Trotz viel versprechender Ankündigungen der niederländischen Fa. Rigid Airship Design, in den nächsten 20 Jahren mindestens 1000 Starrluftschiffe für den Passagier - und Lastenverkehr bauen zu wollen, musste dieses Vorhaben leider eingestellt werden. Da es sich bei der Konstruktion um Starruftschiffe handelt, (die gleiche Technik des legendären Zeppelins "LZ-129" - Hindenburg ), also um eine ganz bewährte Technik, sind es vermutlich finanzielle Schwierigkeiten, die den Anlass dieser bedauerlichen Entwicklung gegeben haben.
In meinen früheren Ausführungen habe ich bereits darauf hingewiesen, dass Fachkreise die aufwändige Technik von damals aus versch. Gründen heute nicht mehr für durchführbar halten.
Ich habe die Vorteile der bekannten Konstruktionen mit den heutigen Möglichkeiten an Techniken und Materialien unserer Zeit verbunden und hoffe dadurch eine Renaissance der "Zeppelin – Entwicklung" positiv beeinflussen zu können.
Wesentlich tragischer ist es, dass es der "CargoLifter" nicht geschafft hat vom Boden abzuheben. Eine Euphorie sackt in sich zusammen. . Wenn man die unzähligen Zeitungsberichte, falsche Versprechungen, Filme und andere Bilddokumente als Gesamteindruck überfliegt, so ist es eigentlich unverständlich, wie die daran interessierten und beteiligten Kreise, darunter viele hochkarätige Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik, ohne Einfluss zu nehmen, diese Entwicklung begleitet haben und eine Insolvenz nicht rechtzeitig verhindern konnten. Der angerichtete Schaden für die gesamte Luftschiff - Entwicklung geht weit über die Grenzen Deutschlands hinaus und hat sehr viel Vertrauen gekostet.
Trotzdem wäre es gut, wenn solche Vorkommnisse, (mit sehr üblem Beigeschmack) , die es in jeder Entwicklungsgeschichte gegeben hat, nicht überbewertet werden, sondern dass man aus diesen Erfahrungen lernt. Es wäre bedauerlich, wenn die Pioniere unserer Zeit, die Kräfte, die dem Fortschritt dienen, auch noch den Schaden für ihr Risiko allein tragen müssten.
Sehr positiv ist es, dass die Entwicklung des "Zeppelin NT" aus Friedrichshafen mit einer soliden Grundforschung und einem sehr guten Management bis jetzt weltweit den "Vogel" abgeschossen hat und schon mit dem Bau von 3 Luftschiffen zur Zeit die weitere Entwicklung im "Zeppelinland Deutschland" anführt. Nach allerneuesten Berichten ist jetzt eine Erweiterung der Modellreihe "Zeppelin NT" geplant. Es handelt sich um ein größeres Luftschiff, "Zeppelin-Europe-Tours" das ca.40 Passagiere befördern kann und für Touristenflüge eingesetzt werden soll.
Rudolf Küchler
2003
6 Jahre später, im Jahre 2009
bin ich immer noch fest davon überzeugt, dass dem "Zeppelin" und der ganzen "Luftschiff - Palette" eine große Zukunft bevorsteht. Natürlich ist es bedauerlich, dass aus den meisten Ankündigungen der letzten Jahre nichts geworden ist. Die "CargoLifter - Euphorie" hat leider sehr viel Lorbeeren voraus bekommen und ist dann abgestürzt. Das hat sehr viel Vertrauen gekostet. Aber Niederlagen muss man überwinden, denn für den Luftschiffbau gilt: "Das Ziel ist der Weg" und den sind wir schon ein ganzes Stuck gegangen.
So gibt es Licht und Schatten und es ist nicht nur neueste Technik und viel Geld gefragt. Gehen wir zurück zum Anfang der Entwicklung, zu Graf v. Zeppelin und vielen anderen Pionieren. Es war nicht nur das Geld, das diese einzigartige Entwicklung vorangetrieben und möglich gemacht hat. Es war die Begeisterung und der unerschütterliche Glaube, einen Wunschtraum der Menschheit zu verwirklichen - und jetzt sind wir dran, das Beste aus diesem Erbe zu machen, vor allem da uns die Solarenergie ein Zeichen unserer Zeit setzt, das wir in keinem Fall übersehen dürfen.
Die Zukunft wird zeigen, ob der Zeppelin eine Zukunft hat!
Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Ausführungen zum Anlass nehmen, Ihre persönliche Meinung (+/-) zu meinen Entwicklungen und zum Thema "Zeppelin – Luftschiffe" zu äußern.
IEs ist jeder von Uns aufgerufen, entsprechend seinen Möglichkeiten, an dem grossen Ziel, einer Renaissance der
" Zeppelin - Ära " mitzuwirken . Ich .bedanke mich für Ihr Interesse. . Kontakt
Mit freundlichen Grüßen.
Rudolf Küchler.
Um die Zeppelin - und Luftschiffentwicklung realistisch einzuordnen, habe ich einige Berichte zu diesem Thema
geschrieben, die die Dringlichkeit für einen Neuanfang dokumentieren sollen.
Aber lesen Sie selbst !.
<<zurück - Zum Anfang - Berichte